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| Wasserturmplatz ------------------- |
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| Bürgerbegehren
Wasserturm gescheitert - Erklärung der
Bürgerinitiative Wasserturm zum Ablauf der Frist zur Abgabe der erforderlichen
Unterschriftenlisten. Im Herbst 2003 begann die Umgestaltung des Wasserturmareals in Berlin-Prenzlauer Berg. Mehr als hundert große und gesunde Bäume wurden an den Hängen der Wasserspeicher abgeschlagen, später Rosen und Wein gepflanzt. Anwohner und Nutzer des Platzes waren im Vorfeld weder informiert, noch gefragt worden. Einen Umbau, wie er sich abzeichnete, lag aus vielerlei Gründen nicht in ihrem Interesse. Hier der vollständige Wortlaut der Erklärung der Bi Wasserturm. |
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| Der Mohr kann gehen „Wasserturmplatz fertig gestellt“, ließ das von Bürgermeister Köhne geführte Umweltamt kürzlich als Pressemeldung verbreiten. Man erinnere sich: Die Bäume an den Hängen des Hochplateaus mussten fallen, „um die Speicher darunter trockenzulegen“. Die Vegetation am Südhang musste weichen, „um den Hang zu befestigen“. Der Kleinkindspielplatz wurde abgebaut, um „mehr Spielfläche zu schaffen“. Bürgerinformation wurde verhindert, um „Bürgerbeteiligung herzustellen“. Lügen wurden verbreitet, um „sachlich zu informieren“. Gespalten ist nun das Häuflein von Befürwortern der Platzvernichtung. So, wie es der Öffentlichkeit im Vorfeld der Platzvernichtung erging, widerfährt es jetzt den ehemaligen Befürwortern: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Der Mohr kann gehen. |
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| Der Südhang
rutscht Nachdem die "Sanierung" des Wasserturmareals für beendet erklärt wurde, tritt nun das ein, wovor die Bürgerinitiative Wasserturm vor der Vernichtung des Geländes gewarnt hatte: Der Südhang rutscht ab und der mit viel Geldaufwand bewerkstelligte Umbau zu "einem der schönsten Plätze Pankows" kann nun auf den umliegenden Strassen besichtigt werden. Dorthin werden jetzt die Reste des ehemaligen Idylls gespült. Zur Erinnerung: Am 24. August 2006 hing ein Zettel am Bauzaun Belforter Strasse. Unter dem Motto "Verbesserung der Bepflanzung des Südhügels" informierten das bezirkliche Umweltamt und die mit der Sanierung betraute S.t.e.r.n.-GmbH: "Bei der Bearbeitung des Hügels und der Wiederherstellung des historischen Rundweges hat sich der Südhang steiler als vorhersehbar erwiesen. Das erfordert eine etwas andere Bepflanzung des Südhangs: Pflanzung und Pflegearbeiten des steilen Hanges können nur mit Leitern durchgeführt werden. Die Pflege einer reinen Rosenbepflanzung wäre nur schwer möglich gewesen. Deshalb wird flach aufliegender Zierwein gepflanzt, dessen Wurzeln den Hang zusätzlich befestigen. Darin eingebettet sind große Rosenbeete, die den Charakter der anderen Hangbepflanzung in veränderter Form aufgreifen." Die nachfolgenden Bilder belegen das Gegenteil. Und ohne Frage wird der Bezirk viel Geld aufwenden müssen, um den vorhersehbaren Schaden zu reparieren. Man darf gespannt sein, wie die Dilettanten von Umweltamt und der S.t.e.r.n.-GmbH nun weiter vorgehen werden. Der ehemalige Stadtrat und jetzige Bürgermeister von Pankow, Köhne, der den Schaden politisch zu verantworten hat, darf sich schon mal ein paar "Gründe" für sein Versagen ausdenken. |
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| Zerstörter Südhang am Wasserturmplatz: Deutlich sichtbar sind die Auswaschungen am Berg, die abgespülte Erde und die über das Südtor hängenden "Befestigungs"- Matten. Die auf dem letzten Bild sichtbaren Rissbildungen ziehen sich um die "sanierten" Hänge des Hochplateaus. Auch dort darf kurzfristig mit dem Abrutschen des Bergs gerechnet werden. (Fotos: MA) | |
| Frischer Wind in
Pankow? In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (5. Oktober 06) muss ein scharfer Wind über den Wasserturmplatz gegangen sein. Buchstäblich umgefegt wurde die Infotafel der Bürgerinitiative. Es handelt sich um den zweiten Totalschaden innerhalt weniger Monate. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Der Schaden wurde um 8 Uhr30 gemeldet, eine Stunde später stand die Tafel wieder und warb dann weiter für das Kinderfest der Bi Wasserturm. (Fotos: MA) |
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| Spielplatzeröffnung
missglückt Am Mittwoch, dem 16. August wurde auf dem Wasserturmplatz die um den Kleinkindspielplatz verdichtete, sanierte Spielfläche eröffnet. Der SPD-Spitzenkandidat für das Pankower Bürgermeisteramt, Stadtrat Köhne, durchtrennte nach 15 Uhr ein Absperrband, um den herbeizitierten Kindern und Erzieherinnen von drei Kitas den Weg auf die Spielfläche frei zu machen. Zuvor erhielt Stadtrat Köhne von der "Unabhängigen Wählergemeinschaft Pankow" einen Pappbären und einen Apfel der Erkenntnis überreicht. Herr Köhne nahm dankend an. Gegen 17 Uhr 30 war dann allerdings Schluß mit dem Vergnügen. "Im Rahmen der Gefahrenabwehr" wurde der Spielplatz polizeilich geräumt; die Umfassungsmauer hatte keinen Zaun, ein Kind war in einen Graben gefallen, weitere drohten abzustürzen. Mehr Fotos und Kommentare zur Spielplatzerüffnung. |
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| Baggerralley an
die Wasserturmkita verlegt Bei der geplanten Versiegelung der Rundwege auf dem Wasserturmareal kommen schweres Baugerät und Bagger zum Einsatz. Der Einsatz tobt ohne Unterbrechung von 6 - 17 Uhr. Eine Mittagspause gibt es nicht, auch nicht für die Kinder in der Kita, auf deren Schlafbedürfnisse keine Rücksicht genommen wird. Eine Baustellensicherung gibt es nicht; Kleinkinder und Eltern müssen schon selbst aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kommen. Der zeitliche Wettlauf gegen das Bürgerbegehren ist dem Bezirksamt wichtiger, als die Sicherheit der Menschen, die die Baustelle notgedrungen passieren müssen. (17.05.06) |
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| Baggerralley auf
dem Wasserturmplatz 2.500 Bürgerinnen und Bürger aus Pankow haben schon für das Bürgerbegehren Wasserturmplatz unterschrieben. Auf dem Wasserturmplatz findet gleichzeitig eine Baggerralley statt. Bevor das Bürgerbegehren zustande kommt, soll der Platz unwiderruflich verändert sein. Zwei weitere Bäume sollen gefällt werden, andere wurden bei der Abgrabung der Mauer stark beschädigt. Stadtrat Köhne im Parforceritt über dem Wasserturm, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger interessieren ihn nicht, Kommunikation ist unerwünscht und ein schwaches Bezirksamt steckt den Kopf in den Sand. (06.05.06) |
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| Kleinkindspielplatz
abgerissen Im Eiltempo wurde jetzt der Kleinkindspielplatz abgerissen. So, als gäbe es kein Bürgerbegehren, das den Erhalt des Kleinkindspielplatzes forderte, wird verfahren, wie schon im ersten Anlauf verfahren wurde: das Bezirksamt will die Kritik an der Unfähigkeit ihres Stadtrats und der ihm untergeordneten Behörden im Keim ersticken. Doch diesmal gibt es einen wesentlichen Unterschied, denn die Bi hat innerhalb von vier Wochen rund 2.000 Unterschriften gesammelt. Das Bürgerbegehren wird also kommen. Eine der zentralen Forderungen bleibt trotz Abriss des Kleinkindspielplatzes bestehen: der Erhalt der Spielfläche an ihrem bisherigen Ort. |
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| Infotafel steht
wieder Seit Mittwoch, den 19. April 06 steht die Infotafel wieder an dem Ort, an dem wir sie aufgestellt hatte. Danke an alle, die sich für ihre Rückführung eingesetzt haben. |
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| Rbb, Abendschau
vom 15.04.06, 19 Uhr 29: Off: "Man befürchtet eine Aufhübschung des Platzes für Touristen über die Köpfe der Anwohner hinweg." M. Köhne: "Das kann ich nicht nachvollziehen. Es gab eine intensive Bürgerbeteiligung. Dort wurde unter anderem über die Gestaltung der Spielfächen diskutiert und entschieden. Und einige Leute haben sich nicht durchsetzen können und diese sind jetzt dabei, mit wenigen Freunden den ganzen Kiez zu mobilisieren mit Denunziationen, mit Diffamierungen und mit Lügen hier eine Kampagne zu starten, die davon ausgeht, dass der Wasserturmplatz vernichtet werden sollte." Ohne Worte! |
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| Thema Spielflächen Es besteht eine offensichtlich völlig unterschiedliche Zählweise, wenn die Flächen, die besonders für Kinder nutzbar sind, zusammengezählt werden. Die Rechnung der "Sanierer" S.T.E.R.N.-GmbH, des Planungsbüros, des Amts für Umwelt und Naturschutz ("Freunde des Wasserturms" / “Freundeskreis Wasserturm“) ist folgende: |
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| Thema Tourismus Die jetzige Sanierung des Wasserturmareals erfüllt optimal alle Anforderungen an ein touristisches Zielkonzept, das die Kinder als Konkurrenten um den öffentlichen Raum verdrängt. |
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| Thema Desinformation Das Bezirksamt für Umwelt und Wohnen wiederholt seit Beginn der Auseinandersetzungen im Oktober 2005 um die "Sanierung" des Wasserturmgeländes das Mantra: "Die Bürgerinformation und die Bürgerbeteiligung bezüglich des Wasserturmareals waren hervorragend und alle die etwas anderes sagen betreiben Desinformation". Da die Vorwürfe des Amtes und speziell des zuständigen Stadtrates gegen die Bi-Wasserturm Kampagnencharakter annehmen, möchte die Bi-Wasserturm sich speziell zu diesem Thema äußern. |
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| Jedes redliche Bemühn "Jedem redlichen Bemühn sei Beharrlichkeit verliehn", schrieb Goethe, obwohl er die seltsame Diskussion um die Neugestaltung des Wasserturmareals sicher nicht voraussehen konnte. Ganz altmodisch redlich bemüht hat in den vergangenen Monaten eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern versucht, in einen konstruktiven Dialog mit Vertretern des Bezirksamts Pankow, insbesondere dem SPD-Stadtrat Köhne, zu treten. Leider vergeblich. |
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| Neue Heimat am Wasserturmplatz Mit der Fällung von 16 größtenteils gesunden Bäumen begann Mitte Februar ein neuer Abschnitt in der denkwürdigen Sanierungsgeschichte am Wasserturm. Trotz oder gerade wegen des Protests von Anwohnern und Nutzern des Platzes sowie eines laufenden Bürgerbegehrens, das nun durch die Schaffung vollendeter Tatsachen von Amts wegen ausgehebelt war. Das Bürgerbegehren richtete sich nicht gegen eine Sanierung an sich, sondern gegen eine unqualifizierte, unsinnige und undurchsichtige Planung. |
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| Rosen und Wein -
Wie der Pankower Stadtrat Köhne (SPD) Partikularinteressen fördert Wer die Hintergründe des Kahlschlags am Prenzlberger Wasserturmplatz verstehen will und darum Akteneinsicht fordert, der beisst bei Stadtrat Köhne (Ressort "Umwelt, Wohnen, Bürgerdienste") trotz hartnäckigen Nachfragens auf Granit. Manchmal hat man jedoch Glück. Zum Beispiel dann, wenn einem der Beteiligten der Gaul der Eitelkeit durchgeht. In dem Fall das Ross von Dr. Frank Pietsch, dem Vorsitzenden des dubiosen Weingarten-Vereins. |
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