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| "Highlights" der
Bezirkspolitik 2007-2010 ----------------------------------------------- |
| Wasserturm: Dort,
wo früher ein Kleinkindspielplatz war, herrscht seit der 6,4 Millionen
Euro teuren Kaputt-„Sanierung“ des Wasserturmareals Friedhofsruhe
mit zentralem Brunnenmausoleum, das zum Spielen nicht geignet, sondern
eher gefährlich ist. Das ehemalige Biotop ist zur wilhelminischen
Monokultur mit dem spröden Charme einer zaungarnierten Landschaft
nahe Verdun verkommen. Parkraumbewirtschaftung: Nach 10 Jahren
des Verhinderns und Hinhaltens hat sich die Verwaltung Pankows besonnen:
Parkraumbewirtschaftung soll im Oktober 2010 kommen, wie von vielen Bürgern
und Bürgerinitiativen seit langem gefordert. Oderberger Straße: Grünen Stadtrat
Kirchner überraschte im Jahr 2007 die Öffentlichkeit mit der
Ankündigung: „Das Grün in der Oderberger Straße
ist größtenteils illegal – das muss zu 90% weg!“
Die ordre de mufti wurde vom Protest der Bevölkerung hinweggefegt
und hat zum kompletten Umsteuern geführt. Alles Grün bleibt
nun stehen und es kommt nochmals 100% obendrauf – Gartenpflegeverträge
für die Anwohner inklusive. Erstaunlich ist vor allem auch, wer sich
diese Entwicklung aufs politische Konto gutschreibt – der 90%-muss-weg-Stadtrat
Kirchner (Grüne). Kastanienallee: Nachdem Stadtrat Kirchner
in Sachen demokratischer Bürgerbeteiligung in der Oderberger Straße
angeblich „viel gelernt“ hatte, überraschte er die Bürger
auf der ersten Veranstaltung zum „Umbau“ der Kastanienallee
erneut mit Worten wie: „Es gab in der Kastanienallee keine Bürgerbeteiligung,
weil …, es wäre eh das gleiche dabei herausgekommen“. Stadtbad Oderberger Straße: Das Stadtbad, ewiger Zankapfel, den der Bezirk und das Land möglichst schnell loswerden möchten? So sieht es jedenfalls aus: Jetzt hat sich die Besitzerin der GLS-Sprachschule erboten, das Bad in ihr Sprachschul-Tourismuskonzept zu integrieren und obendrein Wellness für Sprachschüler anzubieten. Die Politik machts möglich. Ob die Anwohner im Bad jemals wieder schwimmen werden können, ist vom Verhandlungsgeschick und –interesse der öffentlichen Interessenvertreter abhängig. Frau Junge Reyer sagte ja schon ganz entschlossen, sie wolle das Bad lieber abreißen, als Geld dafür zu Verfügung zu stellen – das Geld brauche man für die (von allen im Kiez abgelehnte) Vernichtung der Kastanienallee. Mauerpark: Auch hier ist der Investor Chef
im Ring – und eine neue „Zählgemeinschaft“ aus
SPD und Grünen im Bezirksparlament von Mitte signalisiert: Ihr Bevölkerung
seid uns völlig egal, wir machen hier „Realpolitik“. SPD-Genosse Hillenberg, Pankow: In Pankow-Buch
sollte eine Siedlung in städtischem Besitz so saniert werden, dass
die Mieten sich mit bis zu 12 Euro pro m2 etwa verdoppelt hätten. Bi Wasserturm / UWP |
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